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2015

FAU und Siemens gründen Center of Knowledge Interchange

Die FAU und Siemens intensivieren ihre jahrelange Partnerschaft: FAU-Präsident Prof. Dr. Karl-Dieter Grüske und Siemens-Vorstand Prof. Dr. Siegfried Russwurm unterzeichneten jetzt einen Vertrag für ein Center of Knowledge Interchange (CKI). Das Zentrum soll als Plattform dienen, um Wissenschaftler der Universität und des Unternehmens zusammenzuführen und Gemeinschaftsprojekte noch effizienter als bisher zu fördern.

Weitere Informationen: Zur Pressemitteilung

2014

Einweihung des Brose-Saals

Modern und hell präsentiert sich der Seminarsaal K1 an der Technischen Fakultät der FAU - dank der Unterstützung des Automobilzulieferers Brose. Das international tätige Familienunternehmen konnte als Namenspate gewonnen werden und sponserte die Renovierung des Saales, der nun den Namen "K1-Brose-Saal" trägt. Die Eröffnung mit Enthüllung der Namenstafel im zentralen Hörsaalgebäude der Technischen Fakultät erfolgte am 29.01.2014 durch Dekanin Prof. Dr. Marion Merklein.

Einweihung des Brose-Saals, Bildquelle: E. Malter

Einweihung des Brose-Saals, Bildquelle: E. Malter

2013

Eröffnung des Nuremberg Campus of Technology

Der Nuremberg Campus of Technology nimmt als gemeinsame Forschungsplattform von Uni Erlangen-Nürnberg und TH Nürnberg den Betrieb auf.

Auf dem Bild: v.l.n.r. FAU-Präsident Prof. Dr. Karl-Dieter Grüske, Prof. Dr. Marion Merklein, Dekanin der Technischen Fakultät der FAU, Prof. Dr. Peter Heß, TH Nürnberg, Prof. Dr. Michael Braun, Präsident der TH Nürnberg, Dr. Ludwig Spaenle, bayerischer Staatsminister für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, Dr. Michael Fraas, Wirtschaftsreferent der Stadt Nürnberg

Bild: Kurt Fuchs

Bild: Kurt Fuchs

Über 10.000 Studierende an der Technischen Fakultät

Zum Wintersemester 2013/2014 konnten an der Technischen Fakultät über 2.500 Studierende im jeweils ersten Fachsemester gezählt werden, so dass die gesamte Studierendenzahl erstmals in der Geschichte der Fakultät die 10.000 Studierenden überschritt.

Live-Übertragung der Erstsemesterbegrüßung Winter 2013/2013 in den Werner-von-Siemens - Hörsaal, Bildquelle: TF

Live-Übertragung der Erstsemesterbegrüßung Winter 2013/2013 in den Werner-von-Siemens - Hörsaal, Bildquelle: TF

Einweihung des develop group - CIP-Pools

Durch eine Spende der "develop group" konnte im Rahmen des Hörsaal-Sponsoring ein CIP-Pool des Departments Informatik optisch aufgewertet und neu bestuhlt werden. Die Einweihung fand am 02.10.2013

Weitere Informationen zum "develop group - CIP-Pool" und zum Hörsaal-Sponsoring

Einweihung des develop group - CIP-Pools, Bildquelle: TF

Einweihung des develop group - CIP-Pools, Bildquelle: TF

Spende von Lehrmaterial durch Siemens

Im Mai 2013 spendete Siemens der Technischen Fakultät Lehrmaterial im Wert von 75.000 Euro: als Anschauungs-, Forschungs- und Übungsobjekte stehen damit allen Studierenden und Lehrenden am Lehrstuhl für Elektrische Energiesysteme ein Modell einer Weltrekord-Gasturbine und ein Hybrid-Simulator zur Analyse des Stromnetzes in Echtzeit.

Weitere Informationen: Pressemitteilung Siemens

Modell einer Gasturbine, Bildquelle: Pöhlein

Modell einer Gasturbine, Bildquelle: Pöhlein

Deutsch-japanische Partnerschaft

Im Juli 2013 entsteht an der Technischen Fakultät Verbindungsbüro zum renommierten Nagoya Institute of Technology (NITech).
Rechts die Vertragsunterzeichnung zur Errichtung des Verbindungsbüros durch Prof. Dr. Marion Merklein (Dekanin der Technischen Fakultät der FAU) und Prof. Ken-ichi Kakimoto (Director, NITech Europe Liaison Office)

Bildquelle: FAU

Bildquelle: FAU

2012

Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis 2012

Prof. Dr. Marion Merklein, Lehrstuhl für Fertigungstechnologie, Dekanin

Marion Merklein ist die jüngste der neuen Leibniz-Preisträgerinnen und -Preisträger. Die 39-Jährige wird als herausragende Ingenieurwissenschaftlerin an der Schnittstelle zwischen Werkstoffwissenschaften und Fertigungstechnologie ausgezeichnet. Ihre bereits mehr als 300 Forschungsarbeiten weisen eine hohe thematische Bandbreite auf, wobei ihr besonderes Interesse drei Themen gilt: der Auslegung und Optimierung von Leichtbaustrukturen aus Blechen, der Warmblechumformung – das sogenannte „Presshärten“ – und der Blechmassivumformung. In vielen ihrer Arbeiten gelingt Marion Merklein der wichtige Brückenschlag zwischen den Werkstoffwissenschaften und der Produktionstechnik, häufig geht sie dabei auch von Fragestellungen aus der industriellen Anwendung aus. Damit hat sie bereits jetzt maßgeblich dazu beigetragen, dass die Umformtechnik als ressourcen- und energieeinsparende Fertigungstechnologie stetig an Bedeutung gewonnen hat und weiter gewinnen wird. Dies gilt vor allem für qualitativ hochwertige Produkte, die so bis nahe an die Endkonturen heran gefertigt werden können.

Marion Merkleins wissenschaftlicher Werdegang ist eng verbunden mit der Friedrich-Alexander-Universität (FAU) Erlangen-Nürnberg, wo sie Werkstoffwissenschaften studierte, promovierte, als Oberingenieurin und Forschungsgruppenleiterin tätig war und sich auch habilitierte. Mit nur 34 Jahren erhielt sie parallel drei Rufe aus dem In- und Ausland und entschied sich erneut für die FAU. Ihr Lehrstuhl für Fertigungstechnik gilt als einer der international führenden und als gleichermaßen hervorragend vernetzt in Wissenschaft und Industrie. Ihre Forschungsarbeiten treibt die Ingenieurwissenschaftlerin immer wieder auch als Sprecherin größerer Verbünde voran, so einer DFG-Forschergruppe und eines Sonderforschungsbereichs/Transregios. Bereits 2004 erhielt Merklein den Heinz Maier-Leibniz-Preis von DFG und BMBF, die wichtigste Auszeichnung für Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler in Deutschland; weitere Preise folgten. Auch in der akademischen Lehre und Selbstverwaltung ist Merklein vielfach engagiert und anerkannt.

Quelle: DFG

Prof. Dr.-Ing. habil. Marion Merklein, Bildquelle: DFG

Prof. Dr.-Ing. habil. Marion Merklein, Bildquelle: DFG

Hörsaal-Sponsoring

Vertragsunterzeichnung am 01. Oktober 2012 für den Konferenzraum K3 in der Cauerstraße 11, der für zunächst drei Jahre den Namen CLEAR GROUP-Konferenzraum trägt

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Erstes Bild: Vertragsunterzeichnung durch Prof. Marion Merklein (FAU) und Jürgen Leger (CLEAR IT)
Zweites Bild: Prof. Marion Merklein und Jürgen Leger vor dem Logo der CLEAR GROUP
Drittes Bild: v.l.n.r. Maerten und Merklein (FAU), Leger, Saoudi und Czyperreck (CLEAR IT)
Bildquelle: Technische Fakultät

Röthelheim Campus

Einweihung weiterer Gebäude auf dem Röthelheim-Campus in Erlangen

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Bildquelle: Technische Fakultät

Renovierung Süd-Mensa

Einweihung der renovierten und neu gestalteten Süd-Mensa

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Bildquelle: Technische Fakultät

Erweiterungsbau IISB

Eröffnung des Erweiterungsbaus des Fraunhofer-Instituts für Integrierte Systeme und Bauelementetechnologie IISB

Cluster of Excellence

Fortsetzung des Cluster of Excellence "Engineering of Advanced Materials"

Bildquelle: Technische Fakultät

Bildquelle: Technische Fakultät

Graduate School

Fortsetzung der "Erlangen Graduate School in Advanced Optical Technologies"

Nuremberg Campus of Technology (NCT)

Genehmigung des NCT unter dem Thema Urbanen Technologien "Engineering for Smart Cities" auf dem ehemaligen AEG-Gelände im Städtedreieck Nürnberg, Fürth und Erlangen

Energie Campus Nürnberg (EnCN)

Der EnCN bekommt seinen festen Standort auf dem AEG-Gelände im Städtedreieck Nürnberg, Fürth und Erlangen

Neue Räumlichkeiten für Dekanat und ZISC

Einweihung des neuen Verwaltungsgebäudes für das Dekanat der Technischen Fakultät und das neu gegründete Zentralinstitut für Scientific Computing (ZISC) in der Martensstraße 5a

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Bildquelle: Technische Fakultät

2011

Gründung des ZISC

Das ZISC ist eine interdisziplinäre Kooperationsplattform, die es ermöglicht, sehr komplexe Forschungsvorhaben im Bereich Simulation und Scientific Computing zu realisieren.

Gebäude-Erweiterung

Erweiterung des Gebäudes des Departments Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik (Cauerstraße 7-9) und Schaffung zusätzlicher Hörsäle

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Bildquelle: Technische Fakultät

Gebäude-Einweihung

Einweihung des Neubaus für die Mathematik und die Informatik (Cauerstraße 11)

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Bildquelle: Staatliches Bauamt, E. Malter, Technische Fakultät

2010

E|DRIVE-Center

Gründung des E|Drive-Center am FAPS-Lehrstuhl

FAU BUSAN Campus

Eröffnungsfeier des Forschungszentrums in Busan [SÜDKOREA]

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Bildquelle: FAU

2009

Gründung des Zentralinstitut für Medizintechnik (ZiMT)

Im Spitzenclusterwettbewerb des Bundesforschungsministeriums hat sich das Medical Valley EMN (Europäische Metropolregion Nürnberg) mit seinem Antrag "Exzellenzzentrum für Medizintechnik" in einem hochkompetitiven Feld von Mitbewerbern durchgesetzt.

Bildquelle: Technische Fakultät

Bildquelle: Technische Fakultät

2008

AudioLabs

Die Fraunhofer-Gesellschaft und die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg gründen gemeinsam die AudioLabs Erlangen

2007

Cluster of Excellence

Gründung des Cluster of Excellence "Engineering of Advanced Materials"

Bildquelle: Technische Fakultät

Bildquelle: Technische Fakultät

Umbenennung der Institute

Alle fünf Institute werden zu Departments

2006

Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis 2006

Prof. Dr. Peter Wasserscheid, Lehrstuhl für Chemische Reaktionstechnik

Peter Wasserscheid gilt als einer der Pioniere auf dem Gebiet der Erforschung und Entwicklung ionischer Flüssigkeiten. Wie herkömmliche Salze leiten ionische Flüssigkeiten elektrischen Strom, liegen aber bereits bei Zimmertemperatur in flüssiger Form vor. Sie werden in chemischen Prozessen als Reaktionsmedien eingesetzt und gelten als besonders umweltfreundlich. Wasserscheid ist es unter anderem gelungen, halogenfreie ionische Flüssigkeiten zu entwickeln, bei denen es erheblich weniger ökologische und arbeitsmedizinische Bedenken gibt als bei halogenhaltigen Systemen. Durch die Gründung der Firma Solvent Innovation GmbH hat Wasserscheid ionische Flüssigkeiten kommerziell verfügbar gemacht. Die von ihm entwickelten Systeme werden schon heute in großindustriellen Verfahren genutzt.

Peter Wasserscheid war nach Studium und Promotion in Aachen zunächst als Postdoc bei BP Chemicals in Großbritannien. Nach seiner Habilitation in Aachen übernahm er 2003 den Lehrstuhl für Chemische Reaktionstechnik an der Universität Erlangen-Nürnberg. Gemeinsam mit einem Kollegen begründete Wasserscheid 1999 die Firma Solvent Innovation GmbH. Zu seinen zahlreichen Auszeichnungen gehören der DECHEMA-Preis der Max-Buchner-Forschungsstiftung und der Innovationspreis der Deutschen Wirtschaft.

Quelle: DFG

Prof. Dr. Peter Wasserscheid, Bildquelle: DFG

Prof. Dr. Peter Wasserscheid, Bildquelle: DFG

Graduate School

Einrichtung der „Erlangen Graduate School in Advanced Optical Technologies“

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Gründung der Ingolstadt Institute der Universität Erlangen-Nürnberg

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Bildquelle: FAU

40. Fakultätsjubiläum am 4. November 2006

40jähriges Jubiläum der Technischen Fakultät

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Weitere Fotos in der Bildergalerie
Bildquelle: Technische Fakultät

2005

Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis 2005

Prof. Dr. Wolfgang Peukert, Lehrstuhl für Feststoff- und Grenzflächenverfahrenstechnik

Der Erfolg ingenieurwissenschaftlicher Forschung wird unter anderem an ihrem Anwendungspotenzial gemessen. Forscher arbeiten darauf hin, die physikalischen und chemischen Grundlagen der Wechselwirkung zwischen Partikeln zu verstehen und diese anzuwenden mit dem Ziel, bestimmte Produkteigenschaften zu erhalten. Wolfgang Peukert hat an dieser Schnittstelle von Grundlagenforschung und Anwendung große Erfolge zu verzeichnen. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit ist die Partikeltechnik im Submikronbereich. Das Verhalten und die Wechselwirkung von Partikeln ist ausschlaggebend für die Eigenschaften eines Produktes. Während in der Vergangenheit die interessanten Partikelgrößen oberhalb eines Mikrometers lagen, fordern heute immer mehr Anwendungen wesentlich feinere Partikel. Durch seine Arbeiten zum Verhalten von Partikeln im Submikron- und Nanometerbereich hat Wolfgang Peukert die wissenschaftlichen Zusammenhänge geklärt und die Grundlagen für die gezielte Herstellung von Produkteigenschaften und damit für die Anwendung geschaffen.

Nach den Studium des Chemieingenieurwesens an der Universität Karlsruhe und anschließender Promotion in der Mechanischen Verfahrenstechnik war Wolfgang Peukert zunächst in der Forschungs- und Entwicklungsabteilung des Hosokawa Konzerns in Deutschland und Japan tätig. 1998 übernahm er den Lehrstuhl für Verfahrenstechnik an der Technischen Universität München und wechselte im Frühjahr 2003 an die Universität Erlangen-Nürnberg auf den Lehrstuhl für Feststoff- und Grenzflächenverfahrenstechnik.

Quelle: DFG

Prof. Dr. Wolfgang Peukert, Bildquelle: DFG

Prof. Dr. Wolfgang Peukert, Bildquelle: DFG

2002

Alumni Technische Fakultät Erlangen e.V. (ATE)

Der Alumni Technische Fakultät Erlangen (ATE) e.V. wurde im Jahr 2002 von Ehemaligen und Angehörigen der Technischen Fakultät gegründet. Regional verankert und international vernetzt bietet er seither eine dynamisch wachsende Karriere- und Kontaktplattform, um den fachlichen Austausch zwischen Fakultät, Ehemaligen, Studierenden und der Wirtschaft mit verschiedenen Services gezielt zu fördern und zu gestalten. Neben einem eigenen Stipendium engagiert sich der Verein in Kooperation mit Unternehmen als Mittelgeber für das FAU-Deutschlandstipendium bei der Förderung von begabten und leistungsbereiten Studierenden der Technischen Fakultät. Mit seinem Mentorenprogramm, Fachexkursionen und Karriereveranstaltungen vernetzt er Wissenschaft und Industrie. Als eigene satzungsgemäße Gruppe ist der traditionsreiche Freundeskreis der Technischen Fakultät seit dem Jahr 2011 Bestandteil des ATE.

2000

Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis 2000

Prof. Dr. Peter Greil, Lehrstuhl für Werkstoffwissenschaften (Glas und Keramik)

"Der Hauptausschuss der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat heute die Preisträger im Gottfried Wilhelm Leibniz-Programm der DFG für 2000 bestimmt. Unter den drei Wissenschaftlerinnen und elf Wissenschaftlern, die mit diesem höchstdotierten deutschen Förderpreis ausgezeichnet werden, ist Prof. Dr. Peter Greil, Inhaber des Lehrstuhls für Werkstoffwissenschaften (Glas und Keramik) von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Der Preis ist mit drei Millionen Mark für einen Zeitraum von fünf Jahren dotiert….

Prof. Greil befaßt sich mit den Grundlagen der Herstellung von Keramiken und Keramik-Verbundstoffen. Zur Herstellung dieser modernen Werkstoffe bedient er sich eines neuartigen Syntheseverfahrens, mit dem sowohl Polymere als auch Metalle und ihre Oxide zu neuartigen Kompositen vereinigt werden können. Häufig dienen ihm Bauprinzipien der belebten Natur als Richtschnur für neue "biomimetische" Werkstoffe. Seit kurzem beschäftigt sich Prof. Greil mit Beschichtungen zum Schutz vor Korrosion, die künftig unter anderem bei Glühkerzen für Dieselmotoren eingesetzt werden sollen…."

Quelle: Pressemitteilung FAU, 12/1999

Prof. Dr. Peter Greil, Bildquelle: DFG

Prof. Dr. Peter Greil, Bildquelle: DFG

Umbenennung Informatik

Das Institut für Mathematische Maschinen und Datenverarbeitung wird zum Institut für Informatik

1999

Umbenennung Elektrotechnik

Neue Bezeichnung des Instituts für Elektrotechnik zu Institut für Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik

1998

Umbenennung Fertigungstechnik

Umbenennung des Institutes für Fertigungstechnik in Institut für Maschinenbau und Fertigungstechnik

1990er

Informationstechnik

Ausbau der Informationstechnik in Erlangen

1984

Hochdrucklabor

Einweihung des Hochdrucklabors

1983

Förderkreis Mikroelektronik

Durch die Initiative der IHK Nürnberg wird ein „Förderkreis für den Ausbau der Mikroelektronik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg e.V.“ gegründet. Zweck des Vereins ist die ideelle Unterstützung und Förderung des Ausbaus von Forschung, Lehre und Technologievermittlung auf dem Gebiet der Mikroelektronik durch die FAU.

1982

Fertigungstechnik

Einrichtung des Institutes für Fertigungstechnik und des gleichnamigen Studiengangs

Erstmalig Zulassungsbeschränkung

Der Fachbereich für den Studiengang Elektrotechnik hat aufgrund der steigenden Studentenzahlen eine Zulassungsbeschränkung beantragt, die vom Senat und dem Ministerium für Unterricht und Kultus genehmigt wurde.

1981

Freundeskreis der Technischen Fakultät

Der Freundeskreis der Technischen Fakultät wurde 1981 von Vertretern der nordbayerischen Wirtschaft unter dem Vorsitz des IHK-Präsidenten Konsul Senator Walter Braun mit dem Ziel gegründet, die vorhandenen Verbindungen und Kontakte der Fachbereiche zur Industrie zu stärken und den Ausbau der Fakultät voranzutreiben. Mitglieder des Freundeskreises sind Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Industrie und Politik, vorwiegend Vorstände, Unternehmer und Mitglieder von Geschäftsleitungen. Zu den vom Freundeskreis initiierten Veranstaltungen gehören die sog. Frühjahrsexkursion, die jährliche Auslobung von Promotionspreisen, ein Austauschprogramm von deutschen und chinesischen Studierenden sowie eine chinesisch-deutsche Sommerschule. Das Jahrestreffen des Freundeskreises mit der Technischen Fakultät, das über viele Jahre in Schloss Atzelsberg stattfand, wird im Rahmen der Jahresabschluss-Veranstaltung der Technischen Fakultät fortgesetzt. Seit 2011 gehört der Freundeskreis als eigene satzungsgemäße Gruppe dem Alumni Technische Fakultät Erlangen e.V. (ATE) an.

1980er

Mikroelektronik in Erlangen

Am Ausbau der Mikroelektro in Erlangen waren maßgeblich die drei Professoren Seitzer, Brandenburger und Gerhäuser (v.l.n.r) beteiligt.

Bildquelle: Technische Fakultät

Bildquelle: Technische Fakultät

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Bildquelle: Technische Fakultät

1979

Helmut-Volz-Medaille

Die Universität Erlangen-Nürnberg stiftet auf Initiative von Dekan Prof. Dr. D. Seitzer die "Helmut-Volz-Medaille" der Technischen Fakultät in Würdigung der Verdienste von Prof. Dr. H. Volz um die Gründung, den Aufbau, die Entwicklung und die Integration der Technischen Fakultät in die Struktur der Universität. Die Medaille wird als Ehrung an Persönlichkeiten verliehen, die durch ihre Tätigkeit die Belange der Technischen Fakultät gefördert haben. Die künstlerische Gestaltung der Medaille wurde im Auftrag der Technischen Fakultät durch den Nürnberger Künstler Klinkel ausgeführt. Konsul Senator Walter Braun, Präsident der IHK Nürnberg, wird als erstem die Medaille verliehen. Mit ihr sollen seine Verdienste um den Ausbau der Technischen Fakultät, insbesondere um die Einführung des Studienganges Fertigungstechnik, und um ihre Integration in die Region Mittelfranken und den Raum Nordbayern gewürdigt werden.

Bildquelle: Technische Fakultät

Bildquelle: Technische Fakultät

1975

Informatik-Hochhaus

Richtfest des Informatikgebäudes in der Martensstraße 3. Später erhält das Gebäude den Namen Wolfgang-Händler-Hochhaus. Der Namenspatron hat 1966 die Informatik an der Universität Erlangen-Nürnberg die Informatik-Sammlung Erlangen gegründet.

Bildquelle: Archiv Staatsliches Bauamt Erlangen

Bildquelle: Archiv Staatsliches Bauamt Erlangen

1974

Neugliederung der Technischen Fakultät

Mit dem Inkrafttreten des BHG (Bayerisches Hochschulgesetz) wird die Technische Fakultät im Rahmen einer Neugliederung der Universität zum 15.11.74 in ihrer bisherigen Organisationsform aufgelöst. Aus der Technischen Fakultät wird der "Fachbereich Ingenieurwissenschaften". Er enthält alle in Erlangen angesiedelten technischen Disziplinen, die beiden Lehrstühle für Angewandte Mathematik werden jedoch ausgegliedert. Durch die Fachgruppe E-Technik / Mathematik war die Angewandte Mathematik in Forschung und Lehre in die Technische Fakultät einbezogen.

Richtungsweisend ist die Gliederung des Fachbereichs Ingenieurwissenschaften in fünf Institute:

  • Institut für Mathematische Maschinen und Datenverarbeitung (Informatik)
  • Institut für Elektrotechnik
  • Institut für Technische Chemie
  • Institut für Mechanische Verfahrenstechnik, Apparatetechnik und Anlagenbau sowie Strömungslehre
  • Institut für Werkstoffwissenschaften

1973

Mensa-Bibliothek-Hörsaal-Gebäude

Baubeginn des Mensa – Bibliothek – Hörsaal-Gebäudes in der Erwin-Rommel-Straße 60. Das Richtfest fand ein Jahr später statt.

1970

Baumaßnahmen auf dem Campus

Nach und nach entsteht auf dem ehemaligen Geländer der US-Armee ein großer Campus, der auch den steigenden Studentenzahlen gerecht wird.

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Bildquelle: Archiv Staatsliches Bauamt Erlangen

1969

Habilitationsordnung

Die Fakultät verabschiedet die Habilitationsordnung, die vom Kultusministerium genehmigt wird.

Informatik

Das Bundesministerium für wissenschaftliche Forschung beschließt eine Förderung des Gebietes Datenverarbeitung durch Einführung eines Forschungs- und Lehrgebiets "Informatik" an den 12 deutschen Universitäten. Da die Fachrichtung Datenverarbeitung bereits im Gründungskonzept der Technischen Fakultät vorhanden ist, wird mit Billigung des Akademischen Senats ein Antrag zur Errichtung eines Studienganges Informatik an das Kultusministerium gestellt.

1968

Diplom-Prüfungsordnung

Die Allgemeinen Bestimmungen der Diplom-Prüfungsordnung werden von der Fakultät verabschiedet und vom Kultusministerium genehmigt.

1967

Studiengang Werkstoffwissenschaften

Völlig neu in Deutschland war die Einführung eines Studiengangs Werkstoffwissenschaften.

Promotionsordnung

Die Promotionsordnung wird von der Fakultät verabschiedet und tritt mit der Genehmigung durch das Kultusministerium in Kraft.

1966

Baumaßnahmen

Zügig geht der Aufbau der rationell konzipierten und modernen Gebäude voran. Es wird darauf geachtet, dass ein Campus mit umfangreichen Grünflächen und Baumbestand entsteht.

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Bildquelle: Archiv Staatsliches Bauamt Erlangen

Einweihungsfeier

Einweihungsfeier der Technischen Fakultät am 3. November 1966. Der 3. November wird damit zum offiziellen Gründungsdatum der Fakultät.
Das Foto zeigt in der ersten Reihe (von links nach rechts) Prof. Aschoff (Aachen, Festredner), Prof. Volz, Frau Hermann, Prof. Hermann, KM Dr. Huber, Prof. Leusink (damals Präsident des Wissenschaftsrates), Botschafter Mario Luciolli (Italien) und Oberbürgermeister Dr. Lades.
Ein Artikel zur Einweihungsfeier wurde am 04. November 1966 im Erlanger Tagblatt veröffentlicht.

Einweihungsfeier<br />Foto: Rudi Stümpel

Einweihungsfeier
Foto: Rudi Stümpel

1965/66

Studiengang Chemie-Ingenieurwesen

Erstmalig wird in der Bundesrepublik Deutschland am Fachbereich Ingenieurwesen die Fachrichtung Chemie-Ingenieurwesen als selbständiger Studiengang eingerichtet.

1965

Besetzung der ersten 7 Lehrstühle

Besetzung des ersten der sieben Lehrstühle der Technischen Fakultät, die noch innerhalb der Naturwissenschaftlichen Fakultät eingerichtet werden.

1964

15.05.1964: Grundsteinlegung

Festakt und Grundsteinlegung auf dem neu entstehenden Campus im Erlanger Süden durch den bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Alfons Goppel.

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Erstes Bild: Dr. Alfons Goppel, Misterpräsident von Bayern (1962-78)
Bildquelle: Archiv Staatsliches Bauamt Erlangen

1961

Gründungsvater

"An der Entstehung der Technischen Fakultät haben viele Persönlichkeiten großen Anteil. Unter ihnen ist vor allem Helmut Volz zu nennen, Professor für Theoretische Physik der Universität. Nur diejenigen, die von Anfang an dabei waren, können wahrscheinlich ermessen, in welchem Maße ihm – dem Vorsitzenden des Gründungsausschusses ab 1961 und erstem Dekan im Jahre 1966/67 – die schließlich erfolgreiche Gründung zu danken ist. Helmut Volz hat die Entwicklung „seiner“ Fakultät noch verfolgen können. Er ist am 28.10.1978 im Alter von 67 Jahren gestorben."
Festschrift 20 Jahre Technische Fakultät, aus dem Vorwort von Prof. Dr.-Ing. Hans Wilhelm Schüssler

Helmut Volz

Helmut Volz

1960er

Entstehung der Technischen Fakultät

"Wenn sich eine traditionsreiche Universität eine Fakultät angliedert, die sich den Ingenieurwissenschaften in Lehre und Forschung widmet, so ist das ein so bedeutender Schritt, dass ihm eine längere Entwicklung vorausgegangen sein muss. Im deutschen Sprachraum ist keine der alten Universitäten vorher oder nachher einen ähnlichen Weg gegangen. Tatsächlich hat die Gründung der Technischen Fakultät eine Vorgeschichte, die bis in den Anfang des Jahrhunderts zurückreicht. Schon im Jahre 1903 war die Angliederung einer Technischen Abteilung an die Universität beantragt worden. Die wesentlichen Überlegungen und Entscheidungen erfolgten allerdings erst Ende der 50er und in der ersten Hälfte der 60er Jahre. Sie bilden zugleich einen wesentlichen und sicher interessanten Teil der deutschen Hochschulgeschichte der Nachkriegszeit, mit ihren vielfachen Bestrebungen zur Reform und Erweiterung der Universitäten. Diese Vorgeschichte ist aber auch von Bedeutung für die jüngeren Angehörigen der Fakultät, die in eine bereits erfolgreich arbeitende Organisation eintraten und nicht wissen können, unter welchen Schwierigkeiten die Gründungsväter ausgehend von einer Idee die Realisierung erreichten und wie viel Mühe es machte, den zunächst empfindlichen und zarten Sprössling am Leben zu erhalten."
Festschrift 20 Jahre Technische Fakultät, aus dem Vorwort von Prof. Dr.-Ing. Hans Wilhelm Schüssler

Wissenschaft verändert Technik

Aus einem Memorandum zur Schaffung der Technischen Fakultät an der FAU aus dem Jahre 1961, an dem auch führende Mitglieder der Siemens AG beteiligt waren, heißt es bereits:
"Die wirtschaftliche Entwicklung der Gegenwart bringt einen dauernd steigenden Bedarf an Ingenieuren und Technikern mit sich. Das ist der Öffentlichkeit gut bekannt. Weniger bekannt ist dagegen, dass sich auf weiten Gebieten der Technik auch die qualitativen Anforderungen an den technischen Beruf gewandelt haben. Der Grund dafür liegt in der wachsenden Bedeutung wissenschaftlicher Methoden und Ergebnisse für die heutige und künftige technische Entwicklung … Wir denken daran, die Technik an der Universität dadurch heimisch zu machen, dass aufbauend auf traditionellen Lehrgebieten der Universität erstens technische Grundlagenfächer in die Universität aufgenommen und zweitens neuartige abzugrenzende Gebiete neuzeitlicher technischer Entwicklungen in das Lehrgebäudeeinbezogen werden…"

Timeliner (Tarek Anandan) / CC BY-SA 3.0

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